Theaterbesuch des Bürgertreffs in der Komödie Heilbronn

Mit dem Stück „Diese Nacht oder nie“ konnten die Bürgertreffler ein echt erfrischendes Sommertheater erleben und sich köstlich amüsieren. Gespielt wurde diese Komödie von Schauspielerin und Sängerin Isabell Varell (Charlotte, eine nicht mehr so ganz taufrische, romantische Floristin) und dem ebenfalls vom Fernsehen bekannten Heiko Ruprecht (Valentin, Gigolo und Bi-Sexuell). Beide beste Kumpels – nicht mehr- die sich angeblich alles erzählen, sich gegenseitig sehr sympatisch finden und abends am liebsten vor dem Fernseher verbringen. Er merkt nicht, dass sie sich schon lange in ihn verliebt hat. Um es ihm zu sagen läd sie ihn in ihren Blumenladen ein, trinkt sich mit Champagner Mut an und will es ihm in der Sprache der Blumen und mit unmissverständlichen Blicken und Gesten beibringen. Doch Valentin kapiert nichts. Er deutet ihr seltsames Verhalten total anders und macht sich über ihre Versuche ihm ihre Liebe zu gestehen lustig und bringt sie mit dem indiskutablen Spruch „Lass uns doch einfach nur Freunde sein“ so richtig auf die Palme. Mit dem Lied,“So schön kann doch kein Mann sein“ versucht sie sich Valentin aus dem Kopf zu schlagen, was ihr jedoch einfach nicht gelingt. Schließlich endet doch alles mit einem Happy End. Für den großen Beifall bedankten sich die beiden mit einem Besuch in die Reihen des Puplikums und einem musikalischen Duett. CK

EUROCAMERATA begeistert Bürgertreffgäste

erlenbach-2017-4 erlenbach-2017-7 erlenbach-2017-5Das internationale Jugend- Klassik-Ensemble mit 46 jungen Musikern aus Deutschland, Spanien und Rumänien bot in der kath. Kirche in Erlenbach ein mitreißendes Konzert der Extraklasse. Die Dirigenten Sergiu Andrei – Gründer der Gruppe – aus Obersulm und Igor Gimenez aus Bilbao verstehen es seit 20 Jahren, den brillanten, jugendlichen Musikern Höchstleistungen abzuverlangen. Mit Stücken von bekannten und unbekannten Komponisten wurden die Gäste die sich bis in die letzte Ecke der Kirche drängten, mitgerissen. Die einzelnen Solisten, z.B. die 15-jährige Karmele Castillo Maeso am Cello, boten zusammen mit dem Orchester einzigartige Klangerlebnisse. Moderator Wolfgang Fetzer aus Erlenbach verstand es, das Publikum zwischen den Stücken mit interessanten Informationen zum jeweiligen Stück und deren Komponisten zu unterhalten. Ob Polka, Tango oder Klassik bis hin zu Tschaikowskys Waltz Nr. 2 aus Schwanensee, ein hochklassiges Konzert das nach dem letzten Konzertton alle Anwesenden von den Sitzen riss. Lange anhaltender Beifall zeigte, dass EUROGAMERATA nicht nur bei den Bürgertrefflern neue Fans gewonnen hat. Da wollen wir nächstes Jahr wieder dabei sein, so die Bürgertreffgäste auf dem Heimweg. RS

Betriebsbesichtigung

bs-20-07-17Das Logistikzentrum der Firma Baier & Schneider Heilbronn (Brunnen) in den Böllinger Höfen war das Ziel von 18 interessierten Neckarsulmer Bürgertrefflern. Hans Neudecker, Leiter des Logistikzentrums, begrüßte die Gruppe und erläuterte Arbeitsabläufe vom Wareneingang, Ein- und Auslagerung der Ware und Kommissionierung der Bestellungen. Beeindruckend war die Einlagerung der Waren ins Hochregallager. Hier bieten 3 Gassen auf einer Länge von je 170 m, Platz für 22000 Europalletten, die durch Regalbediengeräte, welche auf Schienen hin und her fahren (170 m in einer Minute!) um die Waren in die Regale ein- und auszulagern. Täglich werden ca. 700 Palletten bewegt. Es war interessant, vom Ausdruck der Lieferscheine, Auswahl der Kartonage, die durch 3,5 km Fördertechnik geschickt werden um die bestellte Ware aufzunehmen, welche von fleißigen Händen kommissioniert wird, bis hin zur Endkontrolle und Packerei zu verfolgen. Zurzeit verlassen täglich ca.7000 Pakete den Betrieb. B&S verwendet für Kalender (ca.1000 verschiedene Modelle), Schulhefte usw. nur Papier aus nachhaltiger dsci0040Forstwirtschaft. Bedient werden in Deutschland ca. 8000 Fachhändler. Im Logistikzentrum sind 100 Mitarbeiter beschäftigt, auch werden Ausbildungsplätze im Bereich Lagerlogistik angeboten. egdsci0046

Besuch des „WAHRZEICHENS NUMMER EINS“

p101049646 Teilnehmer des Bürgertreffs Neckarsulm verbrachten einen erlebnisreichen Tag auf dem Fernsehturm in Stuttgart. Der Erbauer war Fritz Leonhardt, Bauingenieur, Brückenbauer, Professor für Massivbau. Februar 1956 wurde der „Urahn aller Fernsehtürme“ in Betrieb genommen, nach nur 20-monatiger Bauzeit. Er zählt es einerseits zu den zehn höchsten Bauwerken der Welt und auch heute noch ist er mit der imposanten Höhe von 217 Metern einer der „ganz Großen“. Zusammen mit dem „hohen Bopser“, auf dem er thront, erreicht die Antennenspitze sogar die Höhenangabe „700 m über dem Meeresspiegel“. Zwei Aussichtsplattformen in 150 und 153 Metern Höhe bieten den schönsten Blick über Stuttgart und die Region. Bei schönem Wetter blickt man über das Schwäbische Land hinüber zur Alb, zum Schwarzwald und zum Odenwald. Die schönste Rundumaussicht der Region lässt jeden Besucher zum Erlebnis werden. Bis heute ist der Fernsehturm ein Symbol für den Erfindergeist und die Fortschrittlichkeit hierzulande. Nach einer Kaffeepause ging es mit vielen Eindrücken wieder nach Hause. Alle waren der Meinung: „Das war ein einmaliges Erlebnis.“ MF